Das sind die typischen Fehler bei der Zahnpflege

Es ist so wichtig, seine Zähne richtig zu pflegen. Denn gesunde Zähne machen nicht nur das Lächeln schöner und das Essen leichter, sondern beeinflussen auch das menschliche Wohlbefinden. Dabei gilt: Jeder ist für seine Zähne und deren Pflege selbst verantwortlich und kann den Zustand entsprechend verbessern oder verschlechtern. Investieren Sie also kontinuierlich etwas Zeit und Mühe in Ihr Gebiss – Ihre Zähne werden es Ihnen sicher danken.

Fakt ist dennoch: Viele Menschen putzen ihre Zähne entweder zu selten, zu kurz oder mit der falschen Technik. Zwar ändern sich über die Jahre die Empfehlungen der Zahnmediziner, was für Zähne und Zahnfleisch wirklich sinnvoll ist, doch allzu konträr sind diese Empfehlungen nicht. Dennoch halten sich immer noch Mythen rund um das Thema Zahnpflege, wie etwa das Gerücht, der Zahnpflegekaugummi könne das Putzen ersetzen. Was ist dran an diesem und an anderen Gerüchten? Schluss mit dem gefährlichen Halbwissen: Wir klären Sie über die acht größten Fehler bei der Zahnpflege auf.

Fehler 1: Beim Zähneputzen zu fest schrubben

Je fester man putzt, desto sauberer werden die Zähne? Das stimmt so nicht! Seien Sie vorsichtig beim Zähneputzen. Wer mit zu viel Kraft oder zu harten Borsten an seine Zähne geht, läuft Gefahr, den Zahnschmelz abzutragen und das Zahnfleisch zu verletzen. Sie erinnern sich doch bestimmt noch an die TV-Werbung mit der Tomate, die von einer Zahnbürste beschädigt wird.

Der ideale Druck beim Zähneputzen liegt übrigens bei 150 Gramm – das ist gerade mal so viel, wie eine Orange wiegt. Führen Sie sich das beim Putzen vor Augen und versuchen Sie, sanfter zu schrubben – denn die meisten Menschen drücken weitaus heftiger und laufen so Gefahr, den Zahnhals zu beschädigen.

Fehler 2: Kreisen statt fegen

Die Mehrheit der Leute putzt ihre Zähne mit kreisenden Bewegungen, wie sie es als Kinder in der Schule gelernt hat. Doch das ist nicht ganz die richtige Zahnpflege-Technik – vielmehr können so das Zahnfleisch verletzt und Bakterien und Beläge unter dessen Rand geschoben werden. Noch schlechter werden die Zähne gereinigt, wenn Sie horizontal über die Zahnreihen fahren.

Stattdessen gilt: Fegen und rütteln Sie beim Zähneputzen senkrecht von oben nach unten. Diese Bewegungen entfernen den Zahnbelag optimal und schonen dabei das Zahnfleisch.

Fehler 3: Zähne direkt nach dem Essen putzen

Nach säurehaltigen Speisen und Getränken wie beispielsweise Obst oder Saft sollten Sie nicht gleich die Zahlpflege in Angriff nehmen und die Zahnbürste zur Hand nehmen. Der Zahnschmelz wird nämlich von der Säure angegriffen. Wer direkt im Anschluss die Zähne putzt, schmirgelt den Schmelz ab. Spülen Sie den Mund stattdessen direkt nach dem Essen mit einem Glas Wasser aus und greifen Sie erst nach 20 bis 30 Minuten zur Zahnbürste. Dann ist der Zahnschmelz wieder gehärtet.

Fehler 4: Milchzähne vernachlässigen

Es stimmt nicht, dass Milchzähne bei der Zahnpflege nicht so viel Beachtung finden sollten wie bleibende Zähne. Zwar fallen sie irgendwann wieder aus, dennoch sollte man sich bei der Pflege nicht weniger Mühe geben. Erstens werden Milchzähne zum Kauen gebraucht, zweitens kann sich das noch junge Gebiss falsch entwickeln, wenn sich zu früh Karies bildet. Auch hier gilt: Am besten pflegt man die Zähne nach den Mahlzeiten, aber auf alle Fälle bevor man abends ins Bett geht.

Fehler 5: Die Zahnbürste wird nicht rechtzeitig ausgetauscht

Spätestens nach 3-4 Monaten ist es Zeit, eine Zahnbürste zu entsorgen. Dabei ist es aber besser nicht nur auf die Dauer zu achten, sondern viel mehr auf den Zustand der Zahnbürste selbst. Sobald die Borsten Farbe oder Form verändern, leidet in der Regel auch das Putzergebnis. Manche Zahnbürsten haben übrigens extra Farbindikatoren, die anzeigen wenn ein Austausch nötig ist.

Fehler 6: Nicht oft genug oder nicht lang genug putzen

Die Zähne sollten mindestens zweimal am Tag geputzt werden, besser dreimal am Tag. Denn je länger die Zeiträume zwischen den Putzeinsätzen sind, desto mehr Zeit haben auch schädliche Bakterien sich im Mundraum anzusiedeln. Außerdem sollte ein Putzvorgang mindestens 2 Minuten dauern, besser 3 Minuten. Nur so können alle Bereiche ausreichend geputzt werden und nützliche Inhaltsstoffe der Zahnpasta wie Fluorid haben genügend Zeit ihre volle Wirkung zu entfalten.

Fehler 7: Unwichtige Stellen werden kaum oder gar nicht geputzt

Viele konzentrieren sich beim Putzen vor allem auf die immer sichtbaren, äußeren Zahnflächen. Aber Beläge und Bakterien müssen natürlich auch an den kaum sichtbaren Stellen entfernt werden. Deswegen sollten Sie darauf achten auch die Kauflächen und die Innenseiten der Zähne aufmerksam zu reinigen. Oft wird auch die Zungenoberfläche vergessen. Hier siedeln sich Bakterien besonders gerne an und Beläge können zu Mundgeruch führen.

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